Hiya guys, greetings from Liverpool! Mittwochabend ging der Flug von Paderborn nach Manchester. Das Einchecken mit ca. 60 Personen in Paderborn war ziemlich lustig. Am lustigsten war das Streifenhoernchen (striped squirrel) bei dem ein Teil der Gruppe den Koffer wiegen lassen durfte. Schmaechtige Figur, kurze Haar mit blonden Straehnen (daher die Streifen) und irgendwie dachte jeder da wuerde n zartes Stimmchen rauskommen - ich sag nur Bass. Wir sind dann mit Airberlin geflogen, in ner ziemlich grossen Maschine. Hat meine (anscheinened doch vorhandene) Flugangst aber nicht beseitigen koennen. Gluecklicherweise gabs keine Turbulenzen, dafuer durften wir dann ueber Manchester erstmal ne Extrarunde drehen, denn schon der Start fand eine halbe Stunde spaeter statt… In Manchester ist dann auch gleich „excursion story no1″ (Zitat Cathy) passiert: Soeren war am Filmen. Leider auch als wir durch den Security-Bereich mussten. Soeren haben die dann gleich gekaescht und wollten ihn dabehalten, weil er ja sehr wahrscheinlich sensibles Material aufgenommen hatte. Hatte er dann aber irgendwie doch nicht und Cathy konnte ihn mit der Aussage „I’m here with 50 students.“ raushauen, was die Kerls ziemlich beeindruckt hat und sie Soeren haben gehen lassen. Von Manchester aus sind wir dann mit dem Bus nach Liverpool gefahren. Die beiden Staedte liegen nicht so weit auseinander.
Gegen 22.45 sind wir dann bei den Studentenwohnheimen angekommen. Wir wohnen hier alle in der Salisbury Hall. Fragt nicht nach Sonnenschein, fuer Markus waer das hier nichts. Jeder hat hier ein ca. 12qm grosses Zimmer fuer sich, wo ein Waschbecken drin ist, ein heruntergekommener Schrank, ein heruntergekommenes Bett, ein heruntergekommener Schreibtisch, ein, oeh, Fenster das denen in der WG gar nichts so unaehnlich ist und ein neueres Buecherregal, was wahrscheinlich vor maximal nem Jahr eingekauft wurde, denn das sieht noch nicht so benutzt aus. In den Schrank legt hier aber auch keiner was. Sieht… vollgerotzt aus. Pekich (pekig) halt. Die Duschen und Toiletten befinden sich auf den Fluren und werden gemeinsam genutzt. Die Dusche ist ein Raum in den man sich stellt, ohne Badematte oder so drin. Ziemlich eklig. Und ich frag mich, wo ich um diese Jahreszeit noch Flip-Flops her kriegen soll… Das Klo ist… wie das Gaeste-WC in der WG. Gegessen wird in der Carnatic Hall oder House, weiss ich grad nicht. Da sind Tische fuer uns reserviert. Zum Fruehstueck gibts dann richtig ordentliches british breakfast! Ham, sausages, eggs, tomatoes, beans, toast, marmelade, croissants… Man muss sich dran gewoehnen. Als ich gestern erstmal nur Ruehrei genommen hab, hat mich die Dame ganz erstaunt angeguckt und gefragt, ob ich nicht zumindest noch beans dazu haben wollte (so in der Art: immerhin bist du ja n Kerl und du musst ordentlich deftig essen!). Nachdem ich dann rausgefunden hatte in welchem der Streuer Pfeffer, und in welchem Salz ist, hab ich mein Wissen direkt weitergegeben, denn die machen das hier irgendwie anders als wir. Glaub ich. Jedenfalls glauben das die anderen wohl auch.
Gestern Vormittag sind wir dann mit der Yellow Duckmarine auf Tour gegangen, so ein Mischvehikel, quasi ein Boot auf Raedern. Eine halbe Stunde Sightseeing Liverpool und danach noch ne knappe halbe Stunde runter in die Docks in Wasser. War total gut gemacht! Kanns nur empfehlen! Direkt bei der Haltestelle ist auch so n Beatles Store. Und n Starbucks. Fuer einen kleinen Teil der Gruppe, dem ich angehoerte, gings dann weiter zum job-shadowing, ne Art 1-Tages-Praktikum, in die Speke Hall (S-peak Hall). Das ist ein ehemaliges Haus der Tudors, was heute dem National Trust gehoert und von denen betreut und instandgehalten wird. Das ist auf jeden Fall auch einen Besuch wert! In jedem Raum steht eine Person, die einem auf Wunsch ne Menge erzaehlen kann zu den Raeumen, dem Haus und den Familien. Die beantworten natuerlich auch gerne Fragen! Total genial! Mir hats job-shadowing auf jeden Fall gefallen und ein Besuch ist definitiv empfehlenswert.
Danach ein kurzer Stop bei McD, denn bis dahin hatte ich nichts weiter gegessen als Ruehrei und Toast. Aber fuer nen Brauereibesuch braucht man definitiv ne Grundlage! Von der Central Station bis zur Cain’s Brewery braucht man zu Fuss ungefaehr 20-30 Minuten. Die Tour kostet 7.99 pro Person und beinhaltet zusaetzlich noch n Brunch und 2 Pint Bier pro Person. Der Gruppe hats gefallen und Ben: danke fuers Organisieren! Danach gings ab in die Heia.
So, grad gabs Beans on Toast, sitz hier schon ne Weile und schreibe, und so langsam wirds Zeit sich auf den Weg zu machen. Programm: meet Lisa, kidder, ye know what I mean, like, er, find Fish’n'Chips, meet at 2 pm all those who are interested in visiting the Merseyside Maritime Museum and the International Slavery Museum and then we’ll see. Probly go and find a good pub. Cheers! JPG